Flutkatastrophe: Zerstörung und Solidarität

Die Zerstörungen nach dem Hochwasser sind riesig, genauso aber auch die Solidarität vieler Mitbürger. Foto: Andri Graf/pixabay

27.07.2021 . Die Not der Menschen in den von der Flutkatastrophe getroffenen Bundesländern ist riesig. Auch viele landwirtschaftliche Betriebe sind betroffen. Gleichzeitig ist auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Mitbürger groß. 

Schäden an Haus und Hof, tote Tiere, zerstörte Ernte: Das Ausmaß der Schäden auf landwirtschaftlicher Seiten kann aktuell noch gar nicht abgeschätzt werden, da die Lage in den betroffenen Regionen nach wie vor unübersichtlich ist. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) rechnet damit, dass bei vielen Landwirten - genau wie bei anderen oder noch viel schlimmer Betroffenen - kein ausreichender Versicherungsschutz bestehen wird. Das erklärt Bernhard Conzen, Präsident des RLV.

Unter den Landwirten herrscht nach RLV-Angaben eine riesige Solidarität, viele wollen ihren Berufskollegen helfen und drücken mit Futter- und Sachspenden ihre Betroffenheit aus. Zahlreiche Freiwillige machten sich zudem mit schwerem Gerät auf in die betroffenen Städte und Gemeinden und räumten Straßen und Häuser frei oder pumpten Keller leer.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Landesbauernverbände bieten unter dem Dach der Schorlemer Stiftung des DBV einen Hilfsfonds, der Geldspenden für die Krisenregionen einsammelt und zweckgerichtet weiterleitet.

Spendenkonto

Um hier schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, hat der Deutsche Bauernverband in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet und bittet alle spendenbereiten Menschen um Unterstützung.

Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e.V.
Bank: Volksbank Köln-Bonn
IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43
BIC: GENODED1BRS
Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

Den offiziellen Spendenaufruf finden Sie hier.